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Partheland-Forscher

Gefördert vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung im Rahmen von
stadt Parthe land – Kulturlandschaftsmanagement
als Brücke zwischen Metropole und ländlichem Raum.
www.innovationsgruppen-landmanagement.de
www.stadtpartheland.de

Foto: Dipl.-Ing. Florian EttererFoto: Dipl.-Ing. Florian Etterer








Florian Etterer: "Das Partheland ist für mich ein sehr vielschichtiger und lebendiger Landschaftsraum. Hier wird gebaut, geackert, produziert, gelebt, bewegt, ...
Trotz oder vielleicht gerade wegen der Nähe zur Stadt blieben inmitten all dieser Nutzungen und Interessen Landschaftsstrukturen erhalten, die Mensch und Natur als Rückzugsraum dienen. Kooperative Lösungen zu finden, um diesen Strukturen die Zukunft zu sichern - das ist meine Aufgabe als Landschaftsplaner."

 

Foto: Almut UndiszFoto: Almut Undisz

Heike König: "Tag für Tag sitze ich in meinem Büro des Grünen Ringes Leipzig in Borsdorf und schaue auf die Parthe, mal Rinnsal, mal Fluss, mal grenzenlos. Wenn das keine Bindung ist! Es ist schön, als Regionalmanagerin so mittendrin im Umland zu arbeiten. Aus meiner Leipziger Kindersicht-Parthe am Zoo - in die ich leider nie rein durfte - wurde so im Laufe meines Nach-Wende-Lebens ein richtig spannender Flusslauf: Kunstaktionen, Radtouren, Wandern, Paddeln, Konzepte, Diskussionen - in, an, durch, auf und über die Parthe, ihre Aue, ihre steinigen, grünen, stillen und lauten Seiten, ihre Anrainer. Ach ja, und ich finde, dass jeder Ort an der Parthe den Fluss im Namen tragen müsste: Taucha an der Parthe, Borsdorf an der Parthe…"

 

Sylvia RauboldSylvia Raubold

Sylvia Raubold

Regionale Entwicklungen faszinieren mich schon seit meinem Studium zur Diplom-Geographin. Auch heute, in meiner Arbeit für den Grünen Ring Leipzig/ die Stadt Leipzig bemerke ich jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es ist, über den Tellerrand zu schauen, denn Landschaft endet nicht an administrativen Grenzen. Man muss mit den regionalen Akteuren ins Gespräch kommen, sich abstimmen, gemeinsam Ideen entwickeln und diese zusammen realisieren. Das ist eine große Herausforderung, vor allem aber eine große Chance für Stadt-Land-Regionen wie das Partheland.

 

Torsten WilkeTorsten Wilke

Torsten Wilke

Obwohl ich bereits seit mehr als 16 Jahren in Leipzig lebe, habe ich vor 5 Jahren, als ich beruflich in das Amt für Stadtgrün und Gewässer (ASG) gewechselt bin, zum ersten Mal die Parthenaue bewusst wahrgenommen. Seither betreue ich als Koordinator im ASG nicht nur den Zweckverband Parthenaue, sondern bin immer wieder fasziniert von dem Spannungsbogen der Stadtlandschaft, der sich entlang des Gewässers von der Mündung in die Weiße Elster bis zum Stadtrand nach Plaußig spannt. Das vielfältige Kleinod, das ich mittlerweile auch in meiner Freizeit als Geheimtipp immer öfter aufsuche und genieße, eröffnet sich dem Betrachter dabei wahrnehmbar erst ab der Ossietzkystraße und setzt sich weit über die Stadtgrenze fort. Aus meinem beruflichen Alltag weiß ich, welcher Anstrengungen es Bedarf, um diesen Landschaftsraum in seiner erlebbaren Vielfalt zu erhalten. Bewirtschaftungsformen, die der Landschaft in der Vergangenheit ihre noch ablesbare Gestalt gegeben haben, sind heute kaum noch auskömmlich. Neue, zukunftsfähige Konzepte zum Erhalt der Kulturlandschaft in der Parthenaue sind gefragt. Das war und ist meine Motivation, interessierte und fachlich versierte Partner zusammen zu bringen und im Rahmen von stadt PARTHE land nach innovativen Lösungsansätzen zu suchen.

 

Foto: Axel WeinertFoto: Axel Weinert

Axel Weinert

Axel Weinert: In Dewitz, der Perle im Partheland, habe ich meine Wurzeln. Hier bin ich aufgewachsen, hier lebe und arbeite ich. Als Landschaftsarchitekt kenne ich die Potentiale des Parthelandes und die Anforderungen an diesen wertvollen Landschaftsraum. Der Zweckverband Parthenaue ist ein wichtiger Akteur für Landschaftspflege im Partheraum und macht sich auch im Rahmen des Forschungsvorhabens „stadt PARTHE land“ stark dafür, die Qualitäten des Raumes zu erhalten und zu verbessern. Dabei geht es auch darum, die vielen Akteure und Landnutzer mit ihren unterschiedlichsten Interessen zu koordinieren, Reibungen zu minimieren und eine gemeinsame zukunftsfähige Strategie für das Partheland zu finden.

 

Foto: Dipl.-Ing. Michael BerningerFoto: Dipl.-Ing. Michael Berninger

Dipl.-Ing. Michael Berninger

Geboren 1962 und ausgewachsen in Leipzig. Klassische DDR Schulausbildung, danach ab 1981 Studium zum Diplom Bau Ing. mit kurzer Berufserfahrung und 1988 abgewandert in die Kultur. Von 1990 bis 1993 Gesellschafter und Verlagsleiter des Leipziger Stadtmagazin KREUZER, seit 1993 Geschäftsführer und Gesellschafter der culturtraeger GMBH, von 2005 bis 2010 Vorstand des Kunstverein Leipzig, sowie künstlerischer Leiter des Festival zwischengrün. Seit 2008 Stiftungsrat der Stiftung Bürger für Leipzig, seit 2011 Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) in Sachsen, seit 2014 Mitarbeit im Forschungsverbund StadtPARTHLand zum Kulturlandschaftsmanagement, seit 2011 Koordinator des Leipziger Gartenprogramms, ausgezeichnet mit den Deutschen Naturschutzpreis (Förderpreis 2012). Arbeitsscherpunkte sind Kommunikations- und Werbeberatung, Urbanistik, Stadt- und Regionalentwicklung, kulturelle Bildung, Umwelt- und Naturschutz.

 

Foto: Dr. Matthias PietschFoto: Dr. Matthias Pietsch

Dr. Matthias Pietsch

Dr. Matthias Pietsch: Ich bin als Landschaftsplaner fasziniert von der Dynamik und den Prozessen, die sich in unserer Kulturlandschaft abspielen. Diese sichtbar zu machen und gemeinsam steuernd mit den Akteuren vor Ort zur Erhaltung und Sicherung der typischen Biodiversität beizutragen fasziniert mich - gerade in einem Raum wie dem Partheland, denn diese Kulturlandschaft hat großes Potenzial einer Vielzahl an Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Foto: Torsten Schmidt-BaumFoto: Torsten Schmidt-Baum

Torsten Schmidt-Baum

Torsten Schmidt-Baum

 

Foto: Lars FischerFoto: Lars Fischer

Lars Fischer

Lars Fischer, Kulturwissenschaftler: Die Auseinandersetzung mit Kunstprojekten in Nationalparks und anderen Großschutzgebieten hat mich für das Thema in der Landschaft sensibilisiert. Wie kann Kunst dazu beitragen, Landschaft als einen Raum zu begreifen, zu beschreiben und ins Gespräch zu bringen, der durch das Mit- und Gegeneinander unterschiedlicher Aneignungsweisen entsteht. Entlang der Parthe stoßen ländliche und städtische Aneigungsweisen aufeinander. Wie die Bewohner diese Landschaft beschreiben, das interessiert mich.

 

Foto: Dr. Kenneth AndersFoto: Dr. Kenneth Anders

Dr. Kenneth Anders

Dr. Kenneth Anders: Als Kulturwissenschaftler habe ich in der Landschaft meinen liebsten Gegenstand gefunden. Sie ist der von allen geteilte Raum, durch uns angeeignete Natur. Im Partheland stoße ich auf das Spannungsfeld zwischen ländlichen und großstädtischen Perspektiven, das ist interessant. Setzen sich Menschen über die Gestaltung ihres Raums auseinander, betreiben sie Landschaftskommunikation. Eben diese ist mein Arbeitsfeld.

Die Innovationsgruppe stellt sich vor





In Nachbars Garten geschaut - Ausstellung und Radtouren im Botanischen Garten.

Die Biomare Regionalmarke "Hand in Hand" wurde mit kleinen handwerklichen Betrieben aus der Region entwickelt.

Eat Eat Eat
Wir wollen es wissen. Wo kommt unser Essen her?
Ein Festival zu Ernährung und Landwirtschaft in und um Leipzig.
Vom 22.09. bis 01.10.2017.
Wer mitmachen will, findet alle Infos hier: