leipziggruen.de - Netzwerk für Stadtnatur
Partheland-Küche

Parthelandküchen

Bei den Parthelandküchen wollen wir nicht nur gemeinsam essen, sondern auch neue Rezepte für die Region entwickeln.

 
Aktiv für's Partheland
Wann: Donnerstag 12.4.2018 um 18 Uhr
Wo: Rittergutsschloss Taucha, Schlossstraße in 04425 Taucha
Was: Eine Gesprächsrunde zum Kulturlandschaftsmanagement

Viele Menschen und Initiativen engagieren sich für das Partheland, diese ganz besondere Kulturlandschaft im Leipziger Nordosten. Kann eine verbesserte Wertschätzung dieser Landschaft dazu beitragen, neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zwischen Stadt und Land zu entwickeln, die den Erhalt und die Gestaltung dieser Kulturlandschaft fördern? Das Forschungsvorhaben stadtPARTHEland stellt seinen Entwurf für ein Kulturlandschaftsmanagement zur Diskussion. Makeln, Bewirtschaften und Zeigen sind die zentralen Begriffe, um die das Gespräch kreisen wird. Eine Panitzscher Brotzeit rundet den Abend ab.

 
Das Partheland im Leporello
Wann: Donnerstag 17.05.2018  um 18.00 Uhr

Wo: Freie Waldorfschule Leipzig, Berthastraße 15 in 04357 Leipzig

Was: Präsentation einer Sommerschule mit Schülerinnen und Schülern der Freien Waldorfschule Leipzig und Studierenden der TU Dresden

Landschaft ist Kultur und Natur zugleich. Zu ihr gehören Pflanzen und Tiere, Straßen und Häuser, Müll und auch flüchtige Dinge wie Gerüche oder Erinnerungen. In unserer Sommerschule begeben wir uns an verschiedene Orte des Parthelandes – in Parks, auf Felder und in Wohngebiete und gehen der Vielfalt dieser Landschaft nach. Hier gilt es zu sammeln, was als Objekt etwas über das Partheland erzählen kann. Dabei helfen uns Menschen aus der Region, die die Spuren, denen wir folgen, zu deuten wissen.
Aus den gesammelten Eindrücken erarbeiten die SommerschülerInnen eine Ausstellung zur Kulturlandschaft in Form eines riesigen Leporellos.
Das Ergebnis präsentieren wir am 17. Mai in einem von den Sommerschülern kommentierten Rundgang, bevor wir das Leporello dem Zweckverband Parthenaue übergeben. Dazu reichen wir Leckerbissen aus dem Partheland.

 
Werkschau Partheland
Wann: Donnerstag 16.11.2018 um 16 Uhr
Wo: Naturschutzstation Plaußig, Zweckverband Parthenaue, Plaußiger Dorfstr. 23 in 04349 Leipzig
Was: Makeln – Bewirtschaften – Zeigen: Herausforderungen für ein Kulturlandschaftsmanagement

Biomeiler, Blühstreifen, Exkursionsführer und einiges mehr: Der Forschungsverbund stadtPARTHEland präsentiert Arbeitsergebnisse aus den zurückliegenden Jahren und entfaltet vor diesem Hintergrund sein Konzept für ein Kulturlandschaftsmanagement im Partheland. Was heißt in diesem Zusammenhang Makeln, Bewirtschaften und Zeigen? Wie kann es gelingen, die Wertschätzung für die Landschaft zu steigern und über diesen Weg auch die Wertschöpfung zu fördern. An Herausforderungen mangelt es nicht. Ein Parthelandbuffet mit regionalen Produkten lässt die Gäste die Landschaft genießen.

 

Wandern im Partheland
Wann: Donnerstag, dem 11.05.2017 um 15 Uhr
Wo:Endhaltestelle Thekla der Linie 9, Tauchaer Straße in 04349 Leipzig
Was: Auf der Suche: Wanderung von Thekla nach Taucha

Vorstellung des Exkursionsführer „Sich wundern im Partheland“ und ein Picknick am Wegesrand streifen wir den Grünen Ring Leipzig und sind ca. 8 km unterwegs.
Entstanden auf einer Sommerschule von Studierenden der TU Dresden ist der Exkursionsführer eine Sammlung der erkundeten Orte als Anregung, die Eigenart und Schönheit des Parthelandes selbst zu entdecken.
Die Parthelandküche bringt uns eine kleinen Ausschnitt näher und wir sind zu Gast bei Menschen aus dem Partheland.

 

Landschaftskunst fürs Partheland?
Wann: Donnerstag, dem 01.06.2017 um 17 Uhr
Wo:Abtnaundorfer Park, Am Teich
Was: Über die Möglichkeiten mit Kunst die Entwicklung der Kulturlandschaft zu fördern.


Ob Skulpturen in den Parkanlagen von Abtnaundorf bis Borsdorf , Klanginstallationen um Sehlis oder Performances im betonierten Parthekanal: In den zurückliegenden Jahren wurde mit unterschiedlichsten Kunstprojekten versucht, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Partheland zu lenken, um die Entwicklung dieser Landschaft zu fördern.

Kann Kunst im öffentlichen Raum dies ohne Weiteres leisten? Oder braucht es dafür eine besondere künstlerische Arbeitsweise? Eine Landschaftskunst in der Begriffe wie Beziehungsreichtum, Perspektivvielfalt, Lesbarkeit des Raums aber auch Kommunikation, Spielfreude und Humor eine zentrale Rolle spielen?

Wie künstlerische Arbeitsweisen im öffentlichen Raum für die Auseinandersetzung über die Kulturlandschaftsentwicklung im Partheland fruchtbar zu machen wären, mit dieser Frage setzen sich Studierende der TU Dresden unter anderem im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern Ende Mai 2017 in einer Sommerschule auseinander. Die Ergebnisse dieser Sommerschule werden im Rahmen einer Parthelandküche im Abtnaundorfer Park präsentiert.

 

Ein Stadtpark als Denkmal und Grün für alle
Wann: Freitag, dem 15.09 2017, 14.00 Uhr
Wo:Krudebude, Stannebeinplatz 13 in 04347 Leipzig
Was:Fotoausstellung von Inga Kerber, Gespräch und Picknick im Park

Eine Parthelandküche zur Entwicklung des Leipziger Mariannenparks zwischen kommunaler Verantwortung und aktuellen Nutzungen
Der Mariannenpark unweit des Hauptbahnhofs ist das Tor zu Leipzigs Auenland. Ab hier erstreckt sich ein Grünzug aus der Stadt in die offene Landschaft und die schönen Parthedörfer.
Mit den Stadtparks haben die Kommunen ein wertvolles Instrument zur Sicherung öffentlicher Grünräume zur Hand, das selbst in den Stadtzentren mit hohem Bebauungsdruck Flächen vor Überbauung sichert und sie verschiedensten ästhetischen Bedürfnissen und Erholungsnutzungen vorbehält. Damit gehen denkmal- und naturschutzrechtliche Festlegungen einher, die im Verlaufe der Zeit immer wieder auf ihre Wirksamkeit überprüft werden müssen.
Zugleich werden heute verschiedenste Anforderungen an öffentliche Parks gestellt: urban gardening, neue hedonistische Trends sowie eine veränderte Sportkultur bestimmen die entsprechenden Diskurse.
Wie aber werden die Parks wirklich genutzt? Welche Flächen werden visuell wahrgenommen, welche werden betreten, welche Elemente geschätzt und geachtet?
Um ein qualifiziertes öffentliches Gespräch über diese Fragen führen zu können, erhalten wir einen Input über die parkpflegerischen Aspekte zum Mariannenpark und kontrastieren ihn mit einer fotografischen Studie zur heutigen Gestalt und Nutzung des Parks im Medium der Fotografie.
Im Gespräch wollen wir von den besonderen Herausforderungen des Mariannenparks ausgehen und von dort aus einen Blick auf die vielen anderen Parks im Partheland werfen. Und wie wäre es, die ganze Parthenaue als einen zusammengehörigen „Park“ zu betrachten?

 

Auf dem Rücken der Pferde
Eine Parthelandküche über Pferdehaltung findet im Oktober 2017 auf einen Reiterhof in der Region statt. Zeit und Ort werden demnächst bekannt gegeben.

 

Parthelandküche Land & Leute
Wann: Freitag 08. April 2016, 16 Uhr
Wo: Schloss Schönefeld, Zeumerstr. 1 in 04317 Leipzig
Was: Buchpremiere und literarischer Salon über die Menschen in der Parthenaue

Ein Jahr lang wurden im Rahmen von stadt PARTHE land sehr verschiedene Menschen befragt: Landwirte und Naturschützer, Künstler und Kommunalpolitiker, Alteingesessene und Neusiedler. Wir wollten wissen, wie ihre Beziehung zu der Landschaft ist, in der sie leben und arbeiten. Welche Veränderungen beobachten sie vor der Haustür? Prägen Sie den Raum durch das, was sie tun? Was macht ihnen Sorgen und worauf hoffen sie, wenn es um die Zukunft ihrer Heimat geht?

30 Porträts, die bei den Gesprächen entstanden sind, wurden zu einem Taschenbuch zusammengestellt, das direkt in die Vielfalt der Parthenaue führt. In unserer Parthelandküche, die als gemütlicher Salon ausgerichtet wird, lesen wir zunächst aus diesen Porträts vor, suchen dann aber das Gespräch mit den Gästen, um dem Reichtum der Landschaft auf die Schliche zu kommen. Schließlich laden wir Sie zu einer Suppe ein – gekocht aus Zutaten, um die wir die Protagonisten des Buches gebeten haben.

 

Parthelandküche Tunnel trifft Parkbogen
Wann:Donnerstag 12. Mai 2016, 18 Uhr
Wo: Boulderhalle Leipzig, Brandenburger Str. 26 in 04347 Leipzig
Was:Exkursionsführer zu erklärungsbedürftigen Orten in der Parthenaue – Präsentation einer Sommerschule zur Landschaftskommunikation

Die Parthe ist ein kleines Fließ, aber sie hat einen vielfältigen Landschaftsraum geprägt, der eine Menge Rätsel aufgibt, wenn man ihn erst einmal in Augenschein nimmt. Der strenge Kanal in der Leipziger Innenstadt, abgeschnittene Mäander im Abtnaundorfer Park, Spuren vergangener Nutzungen, sonderbare Brücken oder auch die moderne technische Infrastruktur bergen eine Menge Geschichten.

Mit Studierenden aus Dresden und Kassel gehen wir diesen Geschichten im Gespräch mit Menschen in der Parthenaue nach. Wir wollen sie als Einladung nutzen, die Parthenaue selbst zu erkunden. Das Ergebnis ist ein neuartiger Exkursionsführer, der nicht in der strengen Ordnung der Fachdisziplinen aufgebaut ist, sondern in der Form einer landschaftlichen Erzählung. Und wie immer gilt: Man sollte das Gesagte auch essen können.

 

Parthelandküche Obstwirtschaft
Wann:Sonntag 11. September 2016, 14 Uhr
Wo: Altes Kranwerk, Lutherstr. 10 in 04683 Naunhof bei Leipzig
Was: Tafelrunde mit Bauern, Händlern, Erntehelfern und Obstgenießern - Backen und Essen mit Obstgeschichten aus dem Partheland.

Dass Obst gesund ist, wissen wir alle, aber unsere Obstwirtschaft ist längst zu einem ausdifferenzierten Wirtschaftszweig geworden. Alte Obstgehölze, die noch mitten in der geteilten Landschaft zu finden sind, werden kaum erneuert oder beerntet, Birne und Apfel wandern in die Plantage ab. Unterdessen versuchen junge Initiativen, das noch vorhandene Obst wieder zu nutzen oder neue Gehölze vor die Haustür zu holen. Lokale Nahrungsmittelhersteller machen sich unterdessen Gedanken über die Veredlung heimischen Obstes als Cidre.

Welche Erfahrungen bei der Nutzung „kulturlandschaftlichen Obstes“ gibt es in der Parthenaue? Wie arbeiten die alten Mostereien und Obstbauern? Wo sind noch alte Bestände, wo können neue mit einer sinnvollen Perspektive auf Bewirtschaftung angelegt werden? Wer hält Flächen dafür bereit? Macht die Gründung einer Obstgenossenschaft Sinn oder entsprechen eher spontane Nutzungen dem Geist der Zeit? Denn: Obst macht auch Arbeit, vom Baum bis zum Griebsch. Wer investiert die?

Freuen Sie sich also nicht nur auf Kirschsaft und Pflaumenwein, sondern Frisches vom Blech mit Obstkuchen aus der Landschaft.



 

Seitenende || nach oben springen || Zur Startseite