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2016: Felsenbirne

Ihrem Namen zum Trotz ist die Felsenbirne keine Birne und auf Felsen wächst sie auch nicht. Das schmälert den Wert der schmackhaften Naschfrucht keineswegs. Die Felsenbirne gehört zu den Rosengewächsen und ihr Name bedeutet keltisch-gallisch »Äpfelchen«. In der Tat ähneln die kugeligen, etwa ein Zentimeter großen Früchte dieses alten Wildobstes winzigen Äpfeln. Die heimische Gemeine Felsenbirne kommt in Mitteleuropa von Tiefebenen bis in alpine Höhen natürlich vor. Züchterische Bearbeitung der Wildformen mit üppiger silberweißer Blütenpracht im April bis Juni und spektakulärer Herbstfärbung von Orange bis Purpurrot machen die Felsenbirne für Gärtner und Landschaftsplaner zum Ziergehölz erster Wahl. Die Sträucher erreichen Höhen von bis zu drei Metern, sind winterhart, schnittverträglich und tolerieren selbst weniger optimale Böden und Innenstadtklima. Die dunkelviolett bis blauschwarz überhauchten Früchte sind in der dritten bis vierten Juliwoche erntereif. Sie können roh gegessen, zu Sirup und Marmelade verarbeitet oder als Korinthenersatz getrocknet werden. Der Geschmack der vitaminreichen Früchte ist sortenabhängig fad-süßlich bis süßaromatisch. Gute Gründe, die Felsenbirne zur Wilden Leipzigerin 2016 zu ernennen. Die Initiative Wilde Leipziger stellt jährlich mit Vorträgen, Führungen und Pflanzaktionen ein Wildobst in den Mittelpunkt und präsentiert es mit einem typischen Verarbeitungsprodukt. Die Früchte für den Aufstrich »Felsenbirne« wurden in der Region um Leipzig geerntet und verarbeitet.

Ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Stiftung Bürger für Leipzig.





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