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Mariannenpark

Rasenmäherzeichnung im Rosengarten des Mariannenparks von Ralf Witthaus,<br>Foto: Frank-Heinrich Müller; Werk + Fotobearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011Rasenmäherzeichnung im Rosengarten des Mariannenparks von Ralf Witthaus,
Foto: Frank-Heinrich Müller; Werk + Fotobearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011

“mit indes durch und für” im Rosengarten des Mariannenparks

Pünktlich zum Parkfest im Leipziger Mariannenpark entstand Ralf Witthaus` Zeichnung im Rosengarten.
Mit seiner Arbeit macht der Kölner Künstler auf die außergewöhnliche Wirkung des leider lange vernachlässigten Rosengartens aufmerksam, auch hier im Zusammenspiel mit der „Leipziger Mischung“ von Reinhard Krehl, die bereits im April 2011 ausgesäht wurde.
Obwohl gartengeschichtlich der Rosengarten ausschließlich für die Rosenbetrachtung erbaut worden ist, kann man sich kaum des Gefühls erwehren, in einem geschichtlich belasteten Ort zu stehen.

„Der Titel lautet “mit indes durch und für” – wobei das “für” nicht in den Rasen gezeichnet ist, denn das “für” bezeichnet die Frage, für welchen Zweck in der alten Anlage etwas anderes mitschwingt.“, so Witthaus über die Wahl des interpretationsreichen Titels.

Impressionen

Werk, Foto + Bearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011
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Werk, Foto + Bearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011
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Werk, Foto + Bearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011
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Werk, Foto + Bearbeitung: Ralf Witthaus, VG Bild-Kunst 2011
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Rasenmäherzeichnungen, im Vordergund die "Leipziger Mischung"
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Im Gegensatz zu den meisten Künstlern schafft Ralf Witthaus seine raumgreifenden Zeichnungen allein dadurch, dass er etwas wegnimmt. Dort wo andere pflanzen, gestaltet er den Reichtum von Räumen neu durch Reduktion. Dass die Kunst schnell wieder verschwindet stört ihn nicht. „Vergänglichkeit ist alltäglich“, sagt Witthaus, während er bereits schon wieder die ersten Gräser erkennen kann, die sich durch das frisch gemähten Rasenkunstwerk bohren.
Wer den Ruderalgarten und den Rosengarten noch bewundern möchte, der sollte sich beeilen – die Natur lässt sehr schnell wieder Gras über die Sache wachsen und macht dabei auch nicht vor der Kunst halt!




Das Leipziger Kunstwerk wurde ermöglicht von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stadt Leipzig, vom Grünen Ring Leipzig, dem Zweckverband Parthenaue, sowie dem Kunstbuchverlag DIE NEUE SACHLICHKEIT, culturtraeger und STIHL.
Zu dem Leipziger Kunstprojekt erscheint bei dem Verlag DIE NEUE SACHLICHKEIT auch eine kleine Dokumentation. Diese kann beim Künstler oder beim Verlag vorbestellt werden.

Informationen zum Künstler:
Ralf Witthaus





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