leipziggruen.de - Netzwerk für Stadtnatur




Übersicht

Lene-Voigt-Park / Foto: Harald Kirschner
[+]
Lene-Voigt-Park / Foto: Harald Kirschner

Lene-Voigt-Park

Östlich von Grassimuseum und altem Johannisfriedhof öffnet sich im überwiegend dichten Stadtgefüge eine breite unbebaute Schneise, die weiter nach Osten führt. Seit seiner Anlage zwischen 2000 und 2007 befindet sich hier der Lene-Voigt-Park. Er ist nach der bekannten Leipziger Mundartdichterin benannt, welche im einfachen Milieu der Gegend wohnte. Der markante, nun durch den Park gefüllte Stadtraum geht auf den Eilenburger Bahnhof zurück, einen von ursprünglich fünf größeren Kopfbahnhöfen der Stadt, welcher hier ab 1872 bestand.

Seit dem Zweiten Weltkrieg, in dem der Personenverkehr eingestellt und das Empfangsgebäude zerstört wurden, verlor der Bahnhof endgültig seine Bedeutung. Nach Beendigung des Güterverkehrs in den 1970er Jahren war das ungenutzte Gelände weitgehend sich selbst überlassen. Auch die umgebenden, ursprünglich durch das druckgrafische Gewerbe geprägten Stadtviertel, erlebten einen stetigen Niedergang, der auch durch die Wiedervereinigung noch nicht gestoppt wurde.

Einen wichtigen Impuls setzte dann die auf einer umfassenden Bürgerbeteiligung fußende Parkgestaltung zu Beginn des neuen Jahrtausends (Büro Kiefer, Berlin). Reminiszenzen wie die sanierte Umfassungsmauer oder Drahtgabionen mit Klinkern und Bahnschwellen wurden integriert, ein Lokschuppen erhalten, wenn auch noch nicht saniert und genutzt. Das Gelände ist nunmehr durch eine breite Promenade in Längsrichtung erschlossen. Ihr schließt sich ein Rasenstreifen mit Gehölzen zur freien Nutzung an. Jenseits davon befindet sich ein Band mit kammerartigen Strukturen und darin jeweils Ausstattungen für spezifische Aktivitäten. Sie ermöglichen Beachvolleyball, Tischtennis, Klettern oder auch diverse Ballspiele. In gestalterisch moderner Form ist der Lene-Voigt-Park ein Nachfolger von Volksparkanlagen wie dem Mariannenpark.

Standortkarte Lene-Voigt-ParkStandortkarte Lene-Voigt-Park

 

ANBINDUNG UND ERREICHBARKEIT

Park ist öffentlich zugänglich
Zugang über Gerichtsweg, Eilenburger Straße oder Reichpietschstraße (behindertengerecht)

Ab Leipzig Hbf. mit der Straßenbahn Linie 15 Richtung Meusdorf, Haltestelle Gutenbergplatz

 

KONTAKT UND INFORMATION

Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Tel.: (0341) 123-6100

Zurück zur Übersicht Parks und Gärten





Ein Ernährungsfestival für Leipzig

Apfeltag im Westwerk
Die Obstgenossen laden ein und feiern am 28.10. 2017 den Apfel und andere Früchte ...

In Nachbars Garten geschaut - Ausstellung und Radtouren im Botanischen Garten.

Die Biomare Regionalmarke "Hand in Hand" wurde mit kleinen handwerklichen Betrieben aus der Region entwickelt.